Interview Sabeth Perez

Interview Sabeth Perez

StuttgarTango im Gespräch mit Sabath Perez

Ohne Freundschaft wäre Musik auf dieser offenen Ebene nicht möglich'

Sabeth Pérez

 

 

Foto: Marion Graeber

 

 

Vor kurzem gründete Sabeth Pérez mit Kommilitonen aus Köln ihr eigenes Quartett, mit neuen Stücken, zugeschnitten auf die drei Mit-Künstler. Felix Hauptmann - Piano, Alexander Dawo - Bass und Leif Berger - Drums. Für den Herbst 2016 ist eine CD- Produktion vorgesehen.

 

Das Sabeth Pérez Quartett erzählt durch modernen, lyrischen und instrumentalistisch geprägten Jazz mit Anteilen freier Improvisation die Geschichte eines wachsenden Puzzles von Erfahrungen.

 

2014 nimmt sie das Album "Guaraní" auf, mit klassischem Orchester plus Big Band, feat. Chris Potter, und ist nun seit zwei Jahren verstärkt auch mit kleineren Ensembles unterwegs. Seit einiger Zeit singt sie überwiegend eigene Kompositionen.

 

 

Im Gespräch mit Sabeth Pérez

Marion Graeber

12. Mai 2016

 

 

 

Was bedeutet Ihnen Musik?


Meine eigene Art der Freiheit, alles mehr oder weniger ungefiltert und ehrlich auszudrücken, was sich auf verschiedenen Ebenen in mir abspielt. Deshalb auch der Jazz, der in meiner Definition genau dadurch in allen Variationen lebt und so persönlich sein kann.
 

Wo würden Sie Ihre Musik einordnen?

 

Ich würde unsere Musik mit unter den "Modernen Jazz" fassen.

Wann haben Sie Ihre Stimme als Ihr Instrument entdeckt?

 

Bei der Stimme ist das selten genau zu sagen, da man als Sänger das Instrument jeden Tag auch anderweitig benutzt. Da sind die Übergänge oft fließend! Mein Vater ist Komponist und Saxofonist und so bin ich in einem sehr musikgeprägten Umfeld aufgewachsen und habe sehr früh spielerisch mein Interesse gefunden und vertieft. Den traditionellen Jazz habe ich erst etwas später entdeckt, und dann mit den Anfängen meines Studiums wirklich aufgenommen.

Wo sind Sie geboren? Wann?

 

Ich bin in Heidelberg geboren.  11.4.1992