Ahlener Musiker päsentieren Musik zum Jahresausklang, anschließend Sektempfang auf dem Marienplatz
Orgelkonzert - Paolo Oreni (Italien)
07.02.2026, 11:00 Uhr Kunst-und Kulturkirche St. Bartholomäus
Werke von Bach, Vierne, Guilmant
Paolo Oreni begann schon als Jungstudent, bei Giovanni Walter Zaramella am Musikinstitut "Gaetano Donizetti" Orgel und Orgelkomposition zu studieren. Ab 2000 setzte er seine musikalischen Studien am Nationalkonservatorium von Luxemburg fort. Dort gewann er 2002 den ersten Preis im internationalen Wettbewerb "Prix Interrégional-Diplòme de Concert".
In Rahmen seiner Tätigkeit als Orgelsolist wird er regelmäßig von den bekanntesten internationalen Festivals für Musik in Italien, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Deutschland, Österreich, Niederlande, Großbritannien, Dänemark, Schweden, Spanien, Portugal, Finnland, Norwegen, Albanien, Israel, Polen, Rumänien, Malta, Tschechien und auf die Kanarischen Inseln eingeladen.
Für die französische Plattenfirma Fugatto hat er auf der Bossi-Orgel in Cremolino eine CD aufgenommen, ebenso für ORGANpromotion auf der Rieger-Orgel in Reutlingen, sowie für die Gemeinde von Salorno in Südtirol an der Pirchner-Orgel. Viele Konzerte wurden von europäischen Radiosendern aufgenommen und gesendet, unter anderem vom Bayerischen Rundfunk in München.
Paolo Oreni hält regelmäßig Meisterklassen über Improvisation und Literaturspiel von Bach
bis
zur zeitgenössischen Musik in der Erzdiözese München, bei der
renommierten internationalen Akademie des Domes zu Altenberg und in
verschiedenen anderen deutschen Städten. Er fungiert darüber hinaus als
Jurymitglied bei nationalen und internationalen
Wettbewerben.
Hals (Wien) - Freefall A Capella
07.03.2026, 11:00 Uhr Kunst-und Kulturkirche St. Bartholomäus
Anna Anderluh
Amina Bouroyen
Verena Loipetsberger
Anna Laszlo
Die ungekünstelte und berührende Performance der vier Frauen von HALS zeichnet sich durch ihre natürliche Ausdruckskraft und Direktheit aus, die dem A-capella-Perfektionsmainstream trotzt. Sie scheuen nicht davor zurück, Risiken einzugehen.
Während jede Sängerin Raum für ihre individuelle Stimme und Virtuosität lässt, verlieren sie nie den Fokus auf das harmonische Verschmelzen ihrer Stimmen und das feinfühlige Miteinander.
Aus ihren Eigenkompositionen stürzen sie sich im freien Fall in
kollektive Improvisationen mit punktgenauer Landung. Beflügelt von
dieser kreativen WagHALSigkeit und der Energie des Publikums,
entfaltet ihre Musik sich bei jedem Auftritt aufs Neue.
Zusätzlich zu ihren charakteristischen HALS-Stücken interpretieren sie originell arrangierte Werke aus den Genres Jazz, World und Neue Musik.
Die Verteidigungsrede des Judas
15.03.2026, 18:00 Uhr,
Kunst-und Kulturkirche St. Bartholomäus
gespielt von Sebastian Aperdannier
Orgel, Andreas Blechmann
Er ist das Böse schlechthin. Er ist geldgierig und geizig und verrät aus genau diesen Gründen seinen Herrn für lächerliche 30 Silberlinge. Die Rede ist von Judas dem Verräter.
In seinem Theaterstück "Die Verteidigungsrede des Judas" stellt der Autor Walter Jens eine andere Sichtweise auf diesen Verräter dar. Jens geht von der Prämisse aus, dass der biblische Verrat abgesprochen war, um den Prozess von Tod und Auferstehung überhaupt erst in Gang zu bringen.
Folgerichtig zeigt er in seinem Theaterstück einen menschlichen, zweifelnden Judas, der an der Last seiner Rolle zerbricht.
Marcel Duprés - Der Kreuzweg
28.03.2026, 18:00 Uhr,
Kunst-und Kulturkirche St. Bartholomäus
Orgel, Larissa Blechmann
Multivision mit Musik, Bild und Texten nach Paul Claudel
"Marcel Dupre hat seinen "Kreuzweg" für Orgel aus dem Jahr 1932 als "sinfonisches Gedicht" bezeichnet. In der Tat sind die vierzehn Kreuzwegstationen von der Verurteilung Jesu bis hin zu dessen Grablege subtile Meditationen, die über das rein plakative Beschreiben der mitunter sehr dramatischen Szenen hinausgehen. Dupre transzendiert das Geschehen und versucht eine theologische Deutung der Passion.
Der "Kreuzweg" von Marcel Dupré (1886-1971) ist eine der bedeutendsten Kompositionen für Orgel des letzten Jahrhunderts. Wenngleich das Werk stilistisch noch der Tradition der sogenannten symphonischen Schule Frankreichs steht, wächst es aus dieser heraus und schafft einen neuen Musiktyp, der als musikalische Gattung keine festen Züge mehr aufweist: Die Orgelmeditation.
Sonderausstellung
22.03.2026-29.03.2026
Kunst-und Kulturkirche St. Bartholomäus
Der Kreuzweg von Heide Evers
"Die 14 Stationen des Kreuzwegs"
Klavierkonzert mit Ida Pellicioli (Italien)
09.05.2026, 11:00 Uhr, Pauluskirche Ahlen
"Introspections"
Jean Sibelius – Six Impromptus, Op. 5
Brahms/Busoni – "Herzlich tut mich verlangen" from 11 Chorale Prelude, No. 10, Op. 122
Busoni – Fantasia nach J.S. Bach, BV 253
Janacek – In the mists
In den Sechs Impromptus (1890–93) finden sich Spuren von Sibelius' Reise nach Karelien, wo er traditionelle Runen sammelte. Einflüsse der Kantele (eines traditionellen finnischen und karelischen Zupfinstruments) sowie Tanzmelodien aus Ostfinnland und Karelien sind in den Stücken erkennbar. In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass Sibelius Kantele spielen konnte und seine Auftritte dokumentiert sind. Das eröffnende Impromptu Nr. 1 in g-Moll (Moderato) ist ein unprätentiöses und melodisches Eröffnungsstück.
Ihr Thema gilt als "musikalisches Symbol Finnlands, Sibelius' Heimatland". Brahms' Choralpräludium ist ein Beispiel für sein spätes kompositorisches Schaffen. Die 1896 für Orgel komponierten elf Choralpräludien op. 122 wurden posthum veröffentlicht. Sie basieren auf Versen lutherischer Chöre. Nummer 10, basierend auf dem Passionschor, bringt die Tiefe der im Text anklingenden Gefühle zum Ausdruck: "Mein Herz sehnt sich immer nach der Erlösung durch den seligen Tod." Die Präludien sind ein aufschlussreiches Zeugnis von Brahms' Gedanken über sein Leben. Sein Biograf Niemann bemerkt, dass die meisten Präludien "eine Rückschau und ein Epilog, ein Gruß an die Jugend und ihre Ideale und ein Abschied von dieser Welt, die doch so schön ist", darstellen. So düster viele der Präludien auch sind, besitzen sie doch eine warme, herbstliche Qualität, die ganz und gar Brahms' Handschrift trägt. Im Mai 1909, wenige Monate vor dem Tod seiner Mutter, verlor Busoni seinen Vater. Ihm zu Ehren schuf der Sohn aus drei Orgelstücken Bachs ein eigenständiges, von würdevollem und edlem Ton geprägtes Werk: Busonis Dank an seinen Vater für die frühe Einführung in die Musik eines Komponisten, den er jahrelang gefördert hatte. Die Fantasie nach J. S. Bach (von "Bach-Busoni", wie der Komponist auf dem Umschlag genannt wird) ist das erste seiner Werke, das man als Nachdichtung bezeichnen kann – ein Werk, das aus einer so freien Transkription oder Bearbeitung eines Vorbilds entsteht, dass es zu einem eigenständigen, originellen Werk wird. Janáček offenbarte eine sehr private und sensible Seite seiner musikalischen Persönlichkeit mit der Komposition "Im Nebel", einer Sammlung von vier Stücken für Klavier solo. Entstanden im Winter 1912/13, entstand das Werk vier Jahre nach der wesentlich umfangreicheren Sammlung "Auf einem zugewachsenen Pfad". "In the Mists" vermittelt ein Gefühl der Selbstreflexion, als wäre es ein Eintrag im musikalischen "Tagebuch" des Komponisten; es wird seinem Namen gerecht, indem es eine gewisse Distanz wahrt, als ob das Klavier zeitweise in einer Wolkenbank verloren ginge.

J.S.Bach Kantate BWV 35
06.06.2026, 11:00 Uhr,
Kunst-und Kulturkirche St. Bartholomäus
"Geist und Seele wird verwirret"
Westfälisches Kammerorchester
Larissa Blechmann, Orgel
Altsolo: Ioulia Spanou
Leitung: Andreas Blechmann
Ansprache: Dr. Petra Gosda
Die nach einem Libretto des Darmstädter Hofbibliothekars Georg Christian Lehms zum 12. Sonntag nach Trinitatis 1726 komponierte Altkantate «Geist und Seele wird verwirret» BWV 35 gehört zu den merkwürdigsten Kirchenkompositionen Johann Sebastian Bachs. Nicht nur handelt es sich um eine der wenigen reinen Solokantaten des Thomaskantors, wobei das Fehlen eines Chores durch die mit Streichern und drei Oboen prächtig ausgefallene Orchesterbesetzung kompensiert wird. Auch dass Bach die Orgel nicht nur für eine eröffnende Sinfonia, sondern in nahezu allen Sätzen als virtuoses Soloinstrument heranzog, geht über das übliche Mass hinaus. Seit langem wird vermutet, dass mindestens den beiden Instrumentalsätzen, vielleicht aber auch der ersten Arie der Kantate ein heute verlorenes Solokonzert zugrunde liegt, das wahrscheinlich für Oboe bestimmt war. Ein neuntaktiges autographes Fragment einer Fassung des Kopfsatzes für Cembalo, Oboe und Streicher (BWV1059) deutet gleichfalls in diese Richtung.
08.11.2025, 11:00 Uhr, St. Bartholomäus
Zwischen Himmel und Erde
Leo Gatzny (Zürich) - Theater und Tanz, AkrobatikCamille Saint Saëns, Weihnachtsoratorium Op.12, Heribert Breuer, "Fröhliche Weihnachten", Weihnachtliche Musik
"Klassik mit Tastenzauber – Alexandre Bytchkov"
Marcel Dupré, Symphonie-Passion, Op. 23
05.10.2024, 11:00 Uhr, St. Marien - Ahlen, Beatboxing, Improvisationen über Psalmtexte

The Razzzones, vokale Akrobatik, unglaublich!
The Razzzones sind vier Beatboxer, die faszinierende Töne aus ihren Stimmen zaubern. Nur mit Mund und Mikrofon erzeugen sie Geräusche, Songs und ganze Klangwelten. Sie überraschen mit einer stimmlichen Variationsfülle, die kaum vorstellbar ist.
The Razzzones verstehen es, verschiedenste Musikrichtungen miteinander zu verbinden und uns in ihren Kosmos aus Geräuschen, Songs und Beats zu entführen. Ob Konzert, Event oder Preisverleihung, sie sorgen für die richtige Stimmung.
Eine einmalige, musikalische Show, die jeden mitreißt und begeistert.


