Consonanz a 4

Konzert aus der Basilika zu Kevelaer

Konzerthinweis:
Heute, 03.05.2020, 19:30 wird laut dem Programmhinweis auf EWTN das Konzert des Gesangsensembles                    "Consonanz a 4"
vom vergangen Freitag (Wallfahrtseröffnung) aus der Basilika St. Marien zu Kevelaer gezeigt. Basilikaorganist Elmar Lehnen wird das professionelle Ensemble, welches des öfteren Gast in der Marktmusik Ahlen war, begleiten.

Wiltrud de Vries, Annette Gutjahr, Bernhard Scheffel und Allan Parkes sind ihr eigenes Instrument, welches Vokalkompositionen lebendig macht.

 

Tagesimpuls, Mittwoch, 29.04.2020

Das Brot des Lebens!

Beethovens "Für Elise" galt einer geheimnisvollen Widmung. Es wurde viel spekuliert, die wahre Elise villeicht noch nicht entdeckt...
Aber der Erfolg seines Werkes ist immens!
 
Dieses Beethoven-Klavierstück kennt wohl jeder. Hat sich auch Markus Protsch gedacht und der jungen Dame zur Abwechslung mal ein spanisches Gewand verpasst. Gespielt von Kantorin Larissa Neufeld (evangelisch, Ahlen) und Kantor Andreas Blechmann (katholisch, Ahlen).  (Fotos: Ulrike Böning, Cristina Adan, beide Pixabay)
 
 
Evangelium zu Mittwoch, 29.04.2020 (Joh 6,30-35)
 
Nicht Mose, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel
30
In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du?
31
Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.
32
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
33
Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
34
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!
35
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

 

Tagesimpuls, 23.04.20/24.04.2020

Hl. Georg

Musik und Video von Miriam Kaduk, Drensteinfurt

....mit dem Fahrrad unterwegs, sehen sie Bilder aus Drensteinfurt und Ameke
 
 

Sein Lebenslauf ist umkränzt von Sagen und Legenden, vor allem im Mittelalter war der Kult um diesen Heiligen sehr groß. Über sein tatsächliches Leben ist allerdings kaum etwas überliefert. Georg der Märtyrer wurde im 3. Jahrhundert in Kappadokien geboren und wurde früh Mitglied der römischen Armee. Um 300 soll er in Palästina geköpft worden sein.

Die bekannteste Legende ist wohl sein Sieg über einen angsteinflößenden Drachen, den er mit seiner Lanze durchstieß. Es wird erzählt, dass die Stadt Silena in Lybia von einem Drachen terrorisiert wurde, den die Bewohner nur mit Opfergaben beschwichtigen konnten. Zuerst war es täglich ein Lamm, doch als keine mehr zur Verfügung standen, wurden Kinder geopfert. So lange, bis schließlich nur noch die Königstochter übrig blieb. Als diese zu dem Drachen ging erschien Georg und durchbohrte den Drachen mit seiner Lanze.

Der Hl. Georg gehört zu den Märtyrern mit einem unzerstörbaren Leben. Er wurde angeblich gekreuzt, gevierteilt und geköpft, hat aber alle Angriffe auf sein Leben überstanden. Er ist der Schutzpatron der Landwirte und der Dienstmädchen. Seine Attribute sind der Drachen und die Lanze, mit der er diesen durchbohrt.

Evangelium zum 24.04.2020

(Joh 3,31-36)

Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben
31
Er, der von oben kommt, steht über allen; wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch. Er, der aus dem Himmel kommt, steht über allen.
32
Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er, doch niemand nimmt sein Zeugnis an.
33
Wer sein Zeugnis annimmt, beglaubigt, dass Gott wahrhaftig ist.
34
Denn der, den Gott gesandt hat, verkündet die Worte Gottes; denn er gibt den Geist unbegrenzt.
35
Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.
36
Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm.

 

 

Tagesimpuls, Dienstag, 21.04.2020

Achalay!

Sabeth Perez singt im Alter von 12 Jahren eine Komposition ihres Vaters Gabriel Perez.
 
 
 

Der Herr ist König geworden, Gott, der Herrscher des Alls!

Wir wollen uns freuen und jubeln

und ihm allein die Ehre erweisen. Halleluja.

 
Wie in diesem Tageseröffnungsvers der Ausdruck der Freude vorherrscht, so beschreibt das Lied "Achalay" von Gabriel Perez etwas "wunderschönes".
Ein Mädchen erzählt Ländern, Feldern und Schmetterlingen und sagt "wie schön"
 

Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele

Lesung aus der Apostelgeschichte, Apg 4, 32-37

32Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam.

33Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen.

34Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös

35und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

36Auch Josef, ein Levit aus Zypern, der von den Aposteln Barnabas, das heißt übersetzt Sohn des Trostes, genannt wurde,

37verkaufte einen Acker, der ihm gehörte, brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.

 

Ostern 2020

Frohe Ostern!

 
Heute mit Musik aus den 3 Kirchen St. Bartholomäus, Pauluskirche und St. Marien aus Ahlen
 
J.S.Bach "Christ ist erstanden"
 
 
Bild - aus der MarienKirche
 
 
Bild - aus der Marienkirche

 

Bild - aus der St Bartholomäuskirche

Bild - aus der Bartholomäuskirche

Predigt: Ralf Peters Osternacht 2020 St. Ludgeri Ahlen

Die drei Frauen gehen in aller Frühe zum Grab. Wohlrie-chende Öle tragen sie bei sich, berichten einige Evangeli-en. Sie wollen den Leichnam nach altem Brauch einbalsa-mieren.Und ich frage mich: Ja, wissen die denn nicht, dass da derStein vor dem Grab ist? Wie bekommen sie den denn weg? Einfach zur Seite rollen ist nicht, sagt meine Vor-stellung. Die sind doch verrückt!Aber- Gott sei Dank: Er ist schon weggerollt.In der Vorbereitung auf diese Feier dachte ich an dieserStelle: Das ist das Potential der Krise: Plötzlich geht ́s!Ganze Betriebe stellen ihre Produktion um: Anstatt Texti-lien: Mundschutz, neben Autos auch Beatmungsgeräte,anstatt Schnaps: DesinfektionsmittelUnserm Kleinen wurden die Schuhe zu klein: Im Geschäftangerufen, Fotos per WhtasApp bekommen, anhand derBilder Schuhe ausgesucht, Schuhübergabe auf einem Ho-cker vor dem Geschäft, Geld später überwiesen. Plötzlichgeht das!Dann die aufblühenden Nachbarschaftshilfen undFreundschaftsdienste: Einkaufen gehen, telefonieren,eben nach dem Rechten hören, Enkel, die ihren Großel-tern Smartphones und Tablets einrichten, vor die Tür le-gen und dann telefonisch einweisen. Die Sehnsuchtmacht ́s möglich!Auch ein Stammtisch geht per Video. Dauert auch genau-so lange – zumindest in meinem Fall. Bei uns zu Hause wird deutlich mehr mit den Kindern ge-bastelt und gesungen. Wir machen nun einen Morgen-kreis wie im Kindergarten, für den Waldspaziergang hatmeine Frau ein Waldmemory aus einem Eierkarton ge-bastelt. Das alte „dafür bleibt wenig Zeit“ ist tot. Kreativi-tät auf dieser Ebene ist bei uns auferstanden.Die vielen Beispiele, wo pragmatisch geholfen wird: Ichlas von einer Pizzabäckerin, die kostenlos Pizzen für Ob-dachlose ausgibt. Und die vielen kleinen Dinge, dieselbstverständlich, fast schon im Verborgenen gesche-hen.Das ist eine sehr schöne, schillernde Beschreibung dermomentanen Situation.Ich will nicht hinwegtäuschen über die Dinge, die nichtmehr sind und teilweise ganz gestorben sind und nichtwiederkommen:zu allererst: Menschen, die in Folge der Viruserkrankunggestorben sind.Menschen, die bereits jetzt ihren Arbeitsplatz verlorenhabenUnternehmer, Freiberufler und Selbständige, die bereitsjetzt pleite sind.Ich will nicht hinwegtäuschen über die Schwere dieserZeit:Die Einsamkeit, keine Berührungen, kein Lachen im glei-chen Raum, kein simples: „Kann ich dir was anbieten?“und dem Gegenüber einfach etwas eingießen.Kontaktverbot. Wie irre das ist für uns Menschen, die ausGemeinschaft und Berührungen Kraft und Zufriedenheitschöpfen. Und doch ist ein Kontaktverbot das Gebot derStunde.Ich will nicht hinwegtäuschen über die Herausforderun-gen:Wie versorge ich mich, wenn ich zur so genannten„Hochrisikogruppe“ gehöre? Soll ich überhaupt noch andie Luft?`Wie organisiere ich Arbeit und Familie, jetzt wo alle Un-terstützungssysteme wie Schulen, Kitas, Verwandtschaftund Freunde wegfallen?Wie schnell und auch verständlich wir doch ins Negative,ins Dunkel rutschen.Haben Sie noch die Aufbrüche und kreativen Ansätze imKopf, die ich gerade beschrieben habe? Gut, dass heute Ostern ist. Gut, dass neben den Tod dasLeben gesetzt wird. Gut, dass diese Kerze leuchtet. Gut,dass es Geschichten von Gott und den Menschen gibt,die Licht ins Dunkel bringen. Gut, dass der Stein vor demGrab der Finsternis zur Seite gerollt ist.Ich wünsche Ihnen, uns, der ganzen Gesellschaft, dassuns die Krise neben allem Dunklen, Schweren und allenAbbrüchen auch Aufbrüche schenkt, die das Dunkle nichtzur Seite schiebt, aber einen Hoffnungsschimmerschenkt. Ein bisschen wie der Schein am Feuer, der vorneWärme schenkt, aber doch nicht die Kälte im Rücken ver-treibt.Und vielleicht hören wir bald Geschichten am Feuer, dievon kleinen Aufbrüchen berichten, von Wegen, die sichauftaten, mitten in der Krise und die uns geholfen haben,wieder ans Licht zu kommen.Fürchtet euch nicht! Halleluja

Tagesimpuls, Karfreitag, 10.04.2020

Am Freitag unmittelbar vor Ostern gedenken Christen dem Leiden und Sterben Jesu am Kreuz, mit dem er freiwillig die Sünden der Welt auf sich genommen hat. Karfreitag ist einer der höchsten Feiertage für katholische und evangelische Christen.
 

Die sieben Worte Jesu am Kreuz (Michael Lippert)

Larissa Neufeld: Orgel,
Andreas Blechmann: Gesang
 
 
  1. „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (LK 23,34)                                                                 
  2. „Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lk23,43)                                              
  3. „Frau, siehe, dein Sohn!“ und: „Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26–27)                                                                         
  4. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Mk 15,34 ; Mt 27,46 ; Psalm 22,2)                     
  5. „Mich dürstet.“ (Joh 19,28)                                                                                                                                                
  6. „Es ist vollbracht.“ (Joh 19,30)                                                                                                                                                         
  7. „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“                                                                                                                           
 

Tagesimpuls, Dienstag, 07.04.2020

Musik: Näher mein Gott zu mir, gespielt von Liam Heuwagen, Trompete und Andreas Blechmann, Orgel

youtu.be/GI0eHQCDSPk

Aus Psalm 27

Der Herr ist mein Licht und mein Heil: * Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens: * Vor wem sollte mir bangen?
2
Dringen Frevler auf mich ein, * um mich zu verschlingen, meine Bedränger und Feinde, * sie müssen straucheln und fallen.
3
Mag ein Heer mich belagern: * Mein Herz wird nicht verzagen. Mag Krieg gegen mich toben: * Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.
13
Ich bin gewiss, zu schauen * die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
14
Hoffe auf den Herrn und sei stark! * Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn!
 
Näher, mein Gott, zu Dir ist ein christlicher Choral, der auf dem Gedicht Nearer, My God, to Thee der englischen Dichterin Srah Flower Adams von 1841 basiert. Das Gedicht wurde mit verschiedenen Melodien vertont, die bekannteste ist Bethany von Lowell Mason. Der Choral wird vor allem in der englischsprachigen Welt häufig auf Begräbnissen und Trauerfeiern gespielt oder gesungen.
 
Der biblische Bezug geht auf die Himmelsleiter in Jakobs Traum in Mose 1
 
„Jakob zog aus Beerscheba weg und ging nach Haran. Er kam an einen bestimmten Ort und übernachtete dort, denn die Sonne war untergegangen. Er nahm einen von den Steinen dieses Ortes, legte ihn unter seinen Kopf und schlief dort ein. Da hatte er einen Traum: Siehe, eine Treppe stand auf der Erde, ihre Spitze reichte bis zum Himmel. Und siehe: Auf ihr stiegen Engel Gottes auf und nieder.“
 
Mit dem Untergang der Titanic bekam dieses Lied Weltruhm. Passt nicht der Antwortpsalm zum heutigen Dienstag besonders gut auf unsere Krisensituation und auf den drohenden Untergang der sinkenden Titanic?
 
 

 

Tagesimpuls Palmsonntag, 04.04.2020

Inga Baron aus unserer Gemeinde St. Bartholomäus spielt das Klarinettenkonzert von Johann Stamitz (1717-1757) in B-Dur. Die Aufnahme entstand am 31.12.19 in St. Bartholomäus.

Tatsächlich staunt man schon bei Johann Wenzel Anton Stamitz (1717 – 1757) Klarinetten-Konzert in B-Dur in den Sätzen über hoch virtuose Kapriolen, die wie ein Vorschein von Mozarts A-Dur-Seligkeiten klingen

 

Der Palmsonntag, der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit, ist der Beginn der Karwoche. 
Traditionell werden an diesem Tag in den Messen in den katholischen Kirchen Palmzweige gesegnet, die dann von den Gläubigen zu Hause 
an einem Kruzifix oder anderen Orten in der Wohnung befestigt werden. Während der Corona-Pandemie können sich die Menschen nun 
aber nicht in den Kirchen versammeln, doch Palmzweige werden dennoch gesegnet.
Der folgende Text zum Palmsonntag bleibt aktuell:
Er ruft auf zum Hören, zum unbedingten Vertrauen auf Gott, zum Glauben an sein rettendes Eingreifen, 
zum Einstimmen in das Bekenntnis des „Gottesknechts“: GOTT, der Herr, wird mir helfen. Auch in Krisenzeiten wie die aktuelle.....

Jesaja 50, 4-7
4 GOTT, der Herr, gab mir die Zunge von Schülern,damit ich verstehe,die Müden zu stärkendurch ein aufmunterndes Wort.
Jeden Morgen weckt er mein Ohr,damit ich höre, wie Schülerhören.
5 GOTT, der Herr, hat mir das Ohrgeöffnet. Ich aber wehrte mich nichtund wich nichtzurück.
6 Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen,und meine Wange 
denen, die mir den Bartausrissen.Mein Gesicht verbarg ich nichtvor Schmähungen und Speichel.
7 Und GOTT, der Herr, wird mir helfen;darum werde ich nicht in Schandeenden.Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie 
einen Kiesel;ich weiß, dass ich nichtin Schandegerate.

VID-20200403-WA0000.mp4 (37495878)  
Cochem-Zell, 03.04.2020, 05:00 Uhr
Karwoche in Zeiten von Corona: Kirche segnet Zweige für Palmsonntag
Der Palmsonntag, der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit, ist der Beginn der Karwoche. Traditionell werden an diesem Tag in den Messen in den katholischen Kirchen Palmzweige gesegnet, die dann von den Gläubigen zu Hause an einem Kruzifix oder anderen Orten in der Wohnung befestigt werden. Während der Corona-Pandemie können sich die Menschen nun aber nicht in den Kirchen versammeln, doch Palmzweige werden dennoch gesegnet.

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Cochem-Zell, 03.04.2020, 05:00 Uhr
Karwoche in Zeiten von Corona: Kirche segnet Zweige für Palmsonntag
Der Palmsonntag, der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit, ist der Beginn der Karwoche. Traditionell werden an diesem Tag in den Messen in den katholischen Kirchen Palmzweige gesegnet, die dann von den Gläubigen zu Hause an einem Kruzifix oder anderen Orten in der Wohnung befestigt werden. Während der Corona-Pandemie können sich die Menschen nun aber nicht in den Kirchen versammeln, doch Palmzweige werden dennoch gesegnet.

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Cochem-Zell, 03.04.2020, 05:00 Uhr
Karwoche in Zeiten von Corona: Kirche segnet Zweige für Palmsonntag
Der Palmsonntag, der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit, ist der Beginn der Karwoche. Traditionell werden an diesem Tag in den Messen in den katholischen Kirchen Palmzweige gesegnet, die dann von den Gläubigen zu Hause an einem Kruzifix oder anderen Orten in der Wohnung befestigt werden. Während der Corona-Pandemie können sich die Menschen nun aber nicht in den Kirchen versammeln, doch Palmzweige werden dennoch gesegnet.

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Tagesimpuls, Mittwoch, 01.04.2020

 
Larissa Neufeld spielt:
 „Schneeglöckchen“ von Peter Iljitsch Tschaikowsky
 

 

„Schneeglöckchen“ gehört zu den Klavierstücken über die Monate des Jahres mit dem Titel „Die Jahreszeiten“ aus den Jahren 1875/76. Das „Schneeglöckchen hat Tschaikowsky für den Monat April komponiert.

Das Schneeglöckchen.

Das Schneeblümchen schaut

So bläulich und weiß. Und ringsum taut

Letzter Schnee und Eis. Ihr Tränen, geweint

Um vergangenes Leid, Mit Träumen vereint

Von glücklicher Zeit.

A. Majkov

Wohin gehören wir? Wer ist unser Herr und welche Folgen muss das für unser eigenes Leben haben? Ob in persönlichen Entscheidungen der Lebensführung, ob bei der Wahl des Berufes und seiner Ausübung oder in gesellschaftlichen
Fragen, die uns bewegen, ist es wichtig zu wissen, zu wem wir gehören und in wessen Reich wir leben.

Lesung aus dem Buch Daniel
Dan 3, 14-21.49.91-92.95

In jenen Tagen
sprach König Nebukadnezzar: Ist es wahr, Schadrach, Meschach und Abed-Nego: Ihr verehrt meine Götter nicht und betet das goldene Standbild nicht an, das ich errichtet habe?
Nun, wenn ihr bereit seid, sobald ihr den Klang der Hörner, Pfeifen und Zithern, der Harfen, Lauten und Sackpfeifen und aller anderen Instrumente hört, sofort niederzufallen und das Standbild anzubeten, das ich habe machen lassen, ist es gut; betet ihr es aber nicht an, dann werdet ihr noch zur selben Stunde in den glühenden Feuerofen geworfen. Welcher Gott kann euch dann aus meiner Gewalt erretten?
Schadrach, Meschach und Abed-Nego erwiderten dem König Nebukadnezzar: Wir haben es nicht nötig, dir darauf zu antworten:
Wenn überhaupt jemand, so kann nur unser Gott, den wir verehren, uns erretten; auch aus dem glühenden Feuerofen und aus deiner Hand, König, kann er uns retten.
Tut er es aber nicht, so sollst du, König, wissen: Auch dann verehren wir deine Götter nicht und beten das goldene Standbild nicht an, das du errichtet hast.
Da wurde Nebukadnezzar wütend; sein Gesicht verzerrte sich vor Zorn über Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Er ließ den Ofen siebenmal stärker heizen, als man ihn gewöhnlich heizte.
Dann befahl er, einige der stärksten Männer aus seinem Heer sollten Schadrach, Meschach und Abed-Nego fesseln und in den glühenden Feuerofen werfen.
Da wurden die Männer, wie sie waren - in ihren Mänteln, Röcken und Mützen und den übrigen Kleidungsstücken - gefesselt und in den glühenden Feuerofen geworfen.
Aber der Engel des Herrn war zusammen mit Asarja und seinen Gefährten in den Ofen hinabgestiegen. Er trieb die Flammen des Feuers aus dem Ofen hinaus.
Da erschrak der König Nebukadnezzar; er sprang auf und fragte seine Räte: Haben wir nicht drei Männer gefesselt ins Feuer geworfen? Sie gaben dem König zur Antwort: Gewiss, König!
Er erwiderte: Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen. Sie sind unversehrt, und der vierte sieht aus wie ein Göttersohn.
Da rief Nebukadnezzar aus: Gepriesen sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos. Denn er hat seinen Engel gesandt und seine Diener gerettet. Im Vertrauen auf ihn haben sie lieber den Befehl des Königs missachtet und ihr Leben dahingegeben, als dass sie irgendeinen anderen als ihren eigenen Gott verehrten und anbeteten.

 

Tagesimpuls, Dienstag, 31.02.2020

Sabeth Perez/Gabriel Perez: Yerba Mate
 
Eines von 2 Vertonten Liedern der "Guarani" Legenden aus dem Volksstamm der Ureinwohner Südamerikas, gesungen und exclusiv freigegeben für den Tagesimpuls von Sabeth Perez.
Das Lied wurde arrangiert und kompomiert von Gabriel Perez. Im Nordosten Brasiliens machten die Tupi (Guarani) einen großen Anteil der Vorfahren der heutigen portugisischsprachigen Bevölkerung aus. Nachkommen leben heute vor allem in Paraíba, Pernambuco und Espírito Santo.
Im Gespräch sagte Sabeth Perez: "In diesen Tagen ist Kultur noch wichtiger!"
 
 
 
 

"Hoffe auf den Herrn und sei stark! Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn."

Lesung aus dem Buch Numeri

In jenen Tagen brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut,

es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig.

Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen, und viele Israeliten starben.

Die Leute kamen zu Mose und sagten: Wir haben gesündigt, denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt. Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit. Da betete Mose für das Volk.

Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange, und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht.

Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben.

Bei jeder Krankheit, in jeder Krise, habe ich zwei Möglichkeiten: ich kann fliehen, ich kann weglaufen, ich kann die Augen vor der Wirklichkeit verschließen. Ich kann die Krise und das, was sie mir sagt, verdrängen. Oder ich halte stand, sehe dem, was mich bedrängt, in die Augen, halte den Anblick dessen, was mir zusetzt, aus.

"Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben."


 

 

 

 

Tagesimpuls, 25.03.2020 "Verkündigung des Herrn"

Larissa Neufeld spielt für Euch aus der Pauluskirche, Ahlen
 
 „Sinfonia“ aus der Kantate „Wir danken dir, Gott“ von Johann Sebastian Bach.
 

 

www.youtube.com/watch?time_continue=9&v=LhY9JkN3ozc&feature=emb_logo

Bach beginnt seine Kantate Nr 29 mit diesem festlichen Introitus. Man kann für die Menschwerdung Gottes nicht genug danken...

Es ist eigentlich ein schöner Gedanke, der sich mit diesem Marienbrunnen verbunden hat: dass Gott mitten in unseren Alltag einbricht, dass er sich gerade dort finden lässt, wo wir ihn am wenigsten suchen. So war es auch bei Maria. Sie war beim Wasserholen; am Dorfbrunnen hat sie sich vielleicht mit den anderen Frauen aus Nazareth getroffen. Vielleicht hat man Neuigkeiten ausgetauscht, ist miteinander ins Gespräch gekommen - so, wie das halt ist, wenn man sich bei alltäglichen Dingen über den Weg läuft.

„Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.“ 

Tagesimpuls, Dienstag, 24.03.2020

Musik (eigens freigegeben für den heutigen Impuls)

Christian Kappe & Cru Sauvage mit Burkhard Jasper & Kai Brückner:   In Memory Of Black Orpheus

 

Lesung: Ez 47,1–9.12

Der Mann, der mich begleitete, führte mich zum Eingang des Tempels, und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar. Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen. Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln. Der Mann ging nach Osten hinaus, mit der Messschnur in der Hand, maß tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis an die Knöchel. Dann maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis zu den Knien. Darauf maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich hindurchgehen; das Wasser ging mir bis an die Hüften. Und er maß noch einmal tausend Ellen ab. Da war es ein Fluss, den ich nicht mehr durchschreiten konnte; denn das Wasser war tief, ein Wasser, durch das man schwimmen musste, ein Fluss, den man nicht mehr durchschreiten konnte. Dann fragte er mich: Hast du es gesehen, Menschensohn? Darauf führte er mich zurück, am Ufer des Flusses entlang. Als ich zurückging, sah ich an beiden Ufern des Flusses sehr viele Bäume. Er sagte zu mir: Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Áraba hinab und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. So wird das salzige Wasser gesund. Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden die Fluten gesund; wohin der Fluss kommt, dort bleibt alles am Leben. An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken, und sie werden nie ohne Frucht sein. Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn das Wasser des Flusses kommt aus dem Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen.
Es ist klar, was das bedeuten soll: Das Wasser, das in dieser Vision die bedeutende Rolle spielt, das kommt von Gott, das ist Gottes Wasser. Wenn man das Kindern erzählt, könnte man auch sagen: Gott läuft die Badewanne über. Da läuft seine Gnade, seine Kraft, seine Geduld, aus seinem Tempel heraus in die Welt.
 
Auch das brasiliansche Lied im Bossa Nova Stil "Black Orpheus" berichtet von einem besonderen Ort, in dem sich Gott zeigt und verschiedene Welten miteinander vereint. In der Idylle eines locus amoenus wurden die Gesetze menschlichen Lebens und der Physik außer Kraft gesetzt: hier trafen sich Menschen und Götter, oder Nymphen mit Menschen. Zwist und Streit gibt an diesen Orten nicht, nur Eintracht und Frieden. Und dort herrschte eine ursprüngliche Eintracht zwischen Natur und Mensch vor: Menschen lebten mit Tieren zusammen und die Tiere konnten sprechen und verstehen. An solchen Orten atmete der Hauch der Ewigkeit.
 

Black Orpheus  „Karnevalsmorgen“ ist ein von Luis Bonfá und Antonio Maria komponierter Bossa Nova, der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Jazz Standard entwickelt hat. Das Lied wurde 1959 als eines der Musikstücke für den brasilianischen Film Orfeu Negro  komponiert und darin sowohl gesungen und gesummt von Agostino dos Santos (dargestellt von Breno Mello als Orfeu) und Elizeth Cardoso.

 


02 Titel 02 In Memory Of Black Orpheus.mp3 (6169530) 

4. Fastensonntag, 22.03.20.

"Laetare"

„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: … eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz … eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden“ (Koh 3,1.4.7b).

Die Fastenzeit hat in diesem Jahr einen ganz neuen Charakter bekommen und ihre drei klassischen Ausdrucksformen – Fasten, Gebet und Werke der Liebe – einen ganz neuen Inhalt. Einiges spricht dafür, dass sie, im übertragenen Sinne verstanden, sogar über Ostern hinausreichen wird.