St. Bartholomäus

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Von Paris bis Jerewan

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Sonderkonzert

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Adréana Kraschewski, Sopran - Alles Liebe!

Samstag, 05.11.2016, 11:00 Uhr

Ein Konzert mit der gebührtigen Ahlenerin Adrèana Kraschewki, Orgel, Andreas Blechmann

Engagements führten sie bereits an zahlreiche Konzerthäuser, Festspiele und verschiedene Theater: Beethovenhalle und Beethovenhaus Bonn, Philharmonie Köln, Tonhalle Zürich, Meistersingerhalle Nürnberg, WDR Köln, Festspiele Helsinki, Festspielhaus Baden-Baden, Fondazione Cariplo Milano, deSingel Antwerpen, Concertgebouw Amsterdam, Académie Européene de Musique d´Aix-en-Provence, Opernfestspiele Heidenheim und Schlossoper Haldenstein. Tiroler Landestheater Innsbruck, Theater Linz, Passau, Bern, Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Darmstadt, Opera Zuid Maastricht. Beim SWR erschien sie in der TV-Portraitreihe


Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr wegen größerer Arrangements der Sängerin verschoben wurde, kann man sich am Samstag, den 05.11.16, um 11 Uhr auf ein besonderes Konzert der gebürtigen Ahlenerin in St. Bartholomäus, freuen.

 

Am 05.11.16 schließt die diesjährige Reihe der Marktmusik in Ahlen, St. Bartholomäus in einem Sonderkonzert mit der Sopranistin Adréana Kraschewski, Oper Darmstadt und Augsburg.
 

In der internationalen Presse wird sie gefeiert. „ Da sie den Bühnenabend dermaßen bestimmte, machte sie ganz deutlich, was das für eine Riesenrolle sie in dieser Oper ist. Eine Traviata-Aufführung lebt mit der Gesangskunst der Titelheldin; und daher lebte die Trierer Produktion. Frau Kraschewskis jugendlich-lyrische Stimme trifft genau den Ton, ihre Koloraturen sitzen, und in den dramatischen Passagen lässt sie ihren Sopran klar und höhensicher leuchten: eine komplette Violetta! Dazu kommen die spielerisch leicht anmutende Intonationssicherheit sowie Intensität und Emotion bis zum Ersterben ihrer Stimme am Ende. Das war große Kunst."

„...Ein fast unbeschreiblicher Jubel im Theater Trier beendete den Premierenabend; langanhaltende Ovationen im Stehen. Um die Auslastung der weiteren elf Aufführungen... braucht sich das Theater wohl keine Sorgen zu machen. Dafür würde auch schon allein die sensationelle Adréana Kraschewski als Violetta sorgen."

 

Adréana Kraschewski erhielt ihre Gesangsausbildung bei Klesie Kelly-Moog an der

Musikhochschule Köln, die sie mit Auszeichnung abschloss. An der Hochschule für Musik Saar erweiterte sie ihre Studien in der Liedklasse von Irwin Gage. Ihre gesangstechnische Weiterbildung führte sie mit dem amerikanischen Bariton Douglas Yates fort.
Meisterkurse besuchte sie bei Kurt Moll, Thomas Hampson, Inge Borkh, Christa Ludwig, Jessye Norman, Philip Langridge, Dame Felicity Lott sowie Norman Shetler und Graham Johnson.
Sie war Stipendiatin der renommierten Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Richard Wagner Verbandes Köln. Zudem war sie mehrfache Preisträgerin bei verschiedenen Wettbewerben, unter anderem beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin und beim Wettbewerb des Deutschen Musikrats.

Engagements führten sie bereits an zahlreiche Konzerthäuser, Festspiele und verschiedene Theater: Beethovenhalle und Beethovenhaus Bonn, Philharmonie Köln, Tonhalle Zürich, Meistersingerhalle Nürnberg, WDR Köln, Festspiele Helsinki, Festspielhaus Baden-Baden, Fondazione Cariplo Milano, deSingel Antwerpen, Concertgebouw Amsterdam, Académie Européene de Musique d´Aix-en-Provence, Opernfestspiele Heidenheim und Schlossoper Haldenstein. Tiroler Landestheater Innsbruck, Theater Linz, Passau, Bern, Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Darmstadt, Opera Zuid Maastricht. Beim SWR erschien sie in der TV-Portraitreihe musikdebüt.

Nach einer ersten Verpflichtung an das Internationale Opernstudio der Oper Zürich war sie für zwei Spielzeiten Ensemblemitglied am Theater Trier. In der Fachzeitschrift Opernwelt wurde sie 2009 in der Kategorie Nachwüchskünstler/in mehrfach nominiert.2011 erhielt sie für die Rolle der Lakmé eine Nominierung für die beste Sängerleistung des Jahres. Darüber hinaus wurde sie für ihre herausragenden Leistungen am Theater Trier mit der ausgezeichnet – einen der wichtigsten Kulturpreise der Region.
Seit 2010| 011 ist Adréana Kraschewski freischaffend tätig. Dem Theater Trier, an dem sie innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling avancierte, war sie weiterhin als Gast verbunden. Dort feierte sie unter anderem einen fulminaten Erfolg als VIOLETTA VALÉRY in Verdi´s La Traviata.
In der Spielzeit 2014|15 sang Adréana Kraschewski unter der neuen Intendanz am Staatstheater Darmstadt erneut die Hauptpartie in La Traviata. Am Theater Augsburg gab sie ihr Debut als ARMINDA in La Finta Giardiniera und war erstmals mit den Hofer Symphonikern in einer Neujahrskonzertreihe zu erleben. Ein weiteres Engagement als VIOLETTA VALÉRY führte sie unter der Regie von Georg Rootering an die Schlossfestspiele des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin 2015.
In der aktuellen Spielzeit ist sie am Theater Augsburg als ANTONIA in Hoffmanns Erzählungen so wie in der Philharmonie Köln und der Historischen Stadthalle Wuppertal, zu erleben.
In der Spielzeit 2016|17 wird sie unter der Regie von Peter Konwitschny, erstmals als ELETTRA in Mozarts Idomeneo zu hören sein. Des Weiteren ist sie bei der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie und der Würrtembergischen Philharmonie, zu Gast.

 

 

 

Samstag, 01.10.2016, 11:00 Uhr

3. Kantatengottesdienst "Oben und unten"

"Wer sich selbst erhöhet" Kantate Nr. 47

Vokalensembel  Ahlen                                                                                                                                                                                               Sopran, Sylvia Schlenkert                                                                                                                                                                                          Bass, Christian Henneberg                                                                                                                                                                                       Kammerorchester Ahlen

Leitung, Andreas Blechmann   

Ansprache, Willi Stroband

Texte, Ilse Blomberg                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

 




Wie bei allen barocken Kantaten handelt es sich um mehrsätzige musikalische Werke für Chor; Orchester und Vokalsolisten, die für die Aufführung im Gottesdienst (Kirchenkantate) oder bei einem festlichen gesellschaftlichen Anlass (weltliche Kantate) bestimmt waren.

Für jeden Sonntag der 3 Lesejahre der katholischen Kirche komponierte Bach eine Kantatate,

die häufig von ihm selbst für den Anlass neu komponiert wurde. Als Textgrundlage dienten im Zusammenhang mit dem Thema des Sonntags Bibeltexte bzw. Paraphrasen darüber, freie zeitgenössische Dichtung und sinnvoll ausgewählte Choräle.

 

Das Thema der Kantate und des kleinen Gottesdienstes lautet diesmal: „Oben und unten“!

Eigentlich ein Dauerthema in der gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung um Gerechtigkeit.

Pastor Willi Stroband wird in einer kurzen Ansprache die Problematik erläutern.

Wer sich selbst erhöhet, wird erniedrigt werden“. Ist das als eine Anordnung Gottes zu verstehen?

Jesus erklärt uns, durch das Suchen eines höheren Platzes in der Schule, in der Gesellschaft, in der Politik geraten wir in den Konflikt mit anderen Menschen, die ebenfalls nach dem Platz oben suchen. Im Gleichnis aus dem Lukasevangelium heißt es, daß der am oberen Ende der Tafel der Hochzeitsgesellschaft seinen Platz suchte, später weichen muss, wenn andere Gäste diesen Platz zugewiesen bekommen. Wenn Gott sich uns in Demut in Jesus gleich macht, dann gibt es keine Rechtfertigung dafür, daß wir uns über andere stellen.

 

Bach komponierte die Kantate Nr. 47 „Wer sich selbst erhöhet) aus seinem 03. Kantatenzyklus1726 in seinem 4. Amtsjahr in Leipzig für den 17. Sonntag nach Trinitatis. Der Text stammt von Johann Friedrich Helbig

(1680 – 1722), Hofdichter in Sachsen – Eisennach war. Der Text erschien in einer Sammlung von Kantatentexten für ein Jahr „Aufmunterung der Andacht“.

In starken Worten wird im Text vor Hochmut gewarnt, die letzte Arie ist ein Gebet um Debut. Der Schlusschoral zitiert die elte Strophe aus dem Lied „Warum betrübst du dich mein Herze“

Der Eingangschor „Wer sich selbst erhöhet, wird erniedrigt“ ist das zentrale Stück der Kantate.

Bach komponierte hier sehr tonmalerisch. Ein aus einem Orgel - Präludium entnommenes Thema beginnt mit sequenzartigen Aufwärtsbewegungen, später in den Singstimmen als Fugato, als Erhöhung seiner selbst. Die Erniedrigung erfolgt mit einem Kontrasubjekt in Gegenrichtung.

 

Die Sopran – Arie, gesungen von Sylvia Schlenkert, beschreibt Demut im ersten Abschnitt, Hochmut im Mittelteil durch widerborstige Rhythmik während das Continuo Themen aus dem ersten Abschnitt beibehält. Die zweite Arie ist dreiteilig. Oboe und Violine sind gleichwertige Partner zur Bass-Stimme in einem Gebet um Demut. Der Schlusschora ist in auffälliger Schlichtheit vierstimmig gesetzt.

 

 

 


 


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